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Menschheit, Natur und Landschaft  zurück
Eine solche Zukunft beruht auf der Verwandtschaft und dem gegenseitigen
Vertrauen zwischen Mensch und Natur. Um diese Beziehungen bewusst zu
machen, bedarf es neu zu entwickelnder Fähigkeiten. Mit Hilfe
dieser Voraussetzung kann sich eine zusammenhangstiftende Landnutzung
entwickeln. Dafür muss der Mensch lernen, an den Naturprozessen
teilzuhaben und diese zu entwickeln. Landschaftswahrnehmung und
Landnutzung können sich so unter Berücksichtigung der
natürlichen Ressourcen auf eine, die gemeinsamen Interessen
fördernde Entwicklung hin ausrichten.
PETRARCA unterstützt die Sichtweise einer gemeinsamen Evolution
von Mensch und Natur, in der der Mensch die Verantwortung für
diese Entwicklung trägt. Hierbei gilt es, Menschlichkeit im Umgang
mit der Natur zu entwickeln, um damit zugleich der Integrität der
Natur gerecht zu werden. Ein grundsätzlicher Respekt vor der
Integrität der Natur ist dabei wesentlich. Der Mensch muss lernen,
die Ziele und die Art und Weise seines Handelns einerseits aus der
Wahrnehmung der Natur zu entwickeln, andererseits sein eigenes
Verhältnis zu dem, was er in der Wahrnehmung sieht, zu besinnen.
In der praktischen Landschaftskultur ist immer wieder erfahrbar, wie
sich das Leben der Natur und die Ideen der Menschen mehr und mehr
lebensgemäß miteinander verweben können. Für die
Entwicklung einer nachhaltigen Kultivierung einer menschlichen und
zugleich lebensfähigen Landschaft sind Entwicklungsperspektiven
notwendig, die mit Rücksicht auf die Integrität der Natur
gewonnen wurden. In diesem Sinne kann eine Vermenschlichung, eine
Humanisierung der Natur als übergeordnete Herausforderung für
die Landnutzung verstanden werden.
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