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Die Ökologie der Landschaft  zurück
Die Europäische Akademie für Landschaftskultur betrachtet
eine saubere Umwelt, Artenvielfalt, intakte Ökosysteme etc. als
Grundvoraussetzungen für die nachhaltige Entwicklung einer
Landschaft. Raubbau an den natürlichen Ressourcen, die
Zerstörung der Böden und der Ökosysteme sind
demgegenüber kontraproduktiv. Eine zunehmende Verstädterung,
Industrialisierung, Mono-Agrikultur etc. führen zu einer
unverantwortbaren Verarmung der Natur und ihrer Landschaften. Jedoch
kann ein "Zurück-zur-Natur" einzig und allein um des biologischen
Artenreichtums Willen nicht gemeint sein, da dies leicht zu einem
Verlust an Vielfalt in der Landschaft führen kann. Vielmehr ist
ein Reichtum an verschiedensten Landschaftstypen anzustreben, nicht
zuletzt auch im Hinblick auf die soziale und kulturelle Vielfalt und
Stabilität. Beispielsweise sind die Landgewinnung in Marschen, in
Flussdeltas und entlang von Küstengebieten, die
situationsgemäße Wieder-Aufforstung in waldlos gewordenen
Regionen und die spezifische Eingliederung von brachgefallenen Gebieten
Bestandteile der Kultur und tragen zur Vielfalt der europäischen
Landschaften bei.
PETRARCA erachtet ein gründliches Verständnis der aktuellen
und potentiellen Synergien verschiedener Ökosysteme als eine
Voraussetzung für eine nachhaltige Landschafts-Entwicklung. Sie
möchte Menschen dazu inspirieren, neue natur- und menschengerechte
Formen von Landschafts-Kulturen zu fördern bzw. zu entwickeln.
Hierdurch kann ein Reichtum von Landschaften entstehen bzw. erhalten
werden.
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